Am 1. September fand bei der Handwerkskammer Bremen die Auftaktveranstaltung zum Projekt QualLe – Qualifizierte Lernbegleitung im Handwerk statt. Ziel des Projekts ist es, die Ausbildungsqualität in der überbetrieblichen Berufsausbildung (ÜBA) weiterzuentwickeln und neue Möglichkeiten der digitalen Lernbegleitung zu erproben.
Ein wichtiger Bestandteil dabei ist die Frage, welche Rolle Smart Glasses in der praktischen Ausbildung spielen können. Tillerstack war eingeladen, seine Erfahrung mit der Auswahl und dem Einsatz von Datenbrillen einzubringen und aufzuzeigen, worauf es bei der Wahl geeigneter Hardware für den praktischen Einsatz ankommt.
Smart Glasses allein reichen nicht
Eine Datenbrille kann bereits mit ihren Standardfunktionen interessante Möglichkeiten bieten. Für den dauerhaften Einsatz in der Ausbildung wird jedoch schnell deutlich: Entscheidend ist nicht allein die Hardware, sondern das Zusammenspiel aus geeigneter Brille und einer darauf abgestimmten, schlanken Softwarelösung.
Gerade in der praktischen Ausbildung müssen Informationen, Lerninhalte und Unterstützungsfunktionen einfach erreichbar sein und sich flexibel in unterschiedliche Arbeitsprozesse integrieren lassen. Eine cloudbasierte Lösung kann dabei verschiedene Funktionen und Bedarfe gebündelt zur Verfügung stellen.
Tillerstack zeigte deshalb zunächst, welche Arten von Smart Glasses sich überhaupt für den Einsatz im Handwerk eignen. Dabei wurde auch deutlich, warum beispielsweise binokulare Brillen für viele praktische Anwendungen weniger geeignet sind und worauf bei Sichtfeld, Bedienung und Alltagstauglichkeit geachtet werden sollte.
Von der Hardware zur digitalen Lernbegleitung mit Osra+
Im anschließenden Impulsvortrag stellte Tillerstack Osra+ als Beispiel dafür vor, wie sich Smart Glasses durch eine kompakte Softwarelösung gezielt für die praktische Arbeit und Ausbildung erweitern lassen.
Im Mittelpunkt standen dabei die Möglichkeiten, Auszubildende direkt am Arbeitsplatz zu unterstützen und gleichzeitig Ausbilder:innen gezielter einzubinden. Dazu gehören unter anderem:
Für Ausbilder:innen
Digitale Begleitung der praktischen Ausbildung
Individuelle Förderung statt dauerhafter Begleitung
Lerninhalte verwalten, anreichern und gezielt zuweisen
Ortsunabhängig begleiten und bei Bedarf direkt in den Arbeitsprozess eingreifen
Echtzeit-Unterstützung, wenn sie benötigt wird
Für Auszubildende
Selbstständiger arbeiten und dabei Ausbilder:innen entlasten
Live-Unterstützung direkt am Arbeitsplatz
Arbeitsprozesse und Lösungswege erfassen und dokumentieren
Informationen und Lösungen selbstständig finden – unterstützt durch KI
Individuell und im eigenen Tempo lernen
Interessant ist Osra+ dabei auch mit Blick auf die Zusammenarbeit der drei Lernorte überbetriebliche Berufsbildungsstätte, Betrieb und Berufsschule. Eine cloudbasierte Lösung kann dazu beitragen, Informationen und Lerninhalte über diese Bereiche hinweg zugänglich zu machen.
Osra+ selbst ausprobieren
Nach dem Vortragsblock konnte Tillerstack eine der drei interaktiven Stationen gestalten und Smart Glasses mit Osra+ live demonstrieren. Die Teilnehmer:innen hatten die Möglichkeit, die Brillen selbst auszuprobieren und verschiedene Funktionen kennenzulernen – beispielsweise den Osra+ remoteCall, die KI-gestützte Suche, interaktive Checklisten und Aufträge oder das Erstellen von Videos.
Vor allem der direkte Austausch mit den Teilnehmer:innen war dabei besonders wertvoll. In zahlreichen Gesprächen konnten Erfahrungen und Anforderungen aus der überbetrieblichen Ausbildung diskutiert und mögliche Einsatzfelder von Smart Glasses und digitalen Lösungen wie Osra+ gemeinsam betrachtet werden.
Tillerstack freut sich, die weitere Entwicklung des Projekts QualLe mit Interesse zu verfolgen und den Austausch zur digitalen Lernbegleitung im Handwerk fortzusetzen.
Meta description: Erfahren Sie mehr über Osra+ und das Projekt Qualle, einfach Kontakt zu uns aufnehmen. Wir helfen gern weiter.
